Kai-Uwe Hella bei KI im Pott

Kai-Uwe Hella von 9elements auf der Bühne von KI im Pott.

Ende August war unser Senior Product Experience Engineer Kai-Uwe Hella beim meet-up „Hands-On: Produktive KI-Agenten in der Praxis“ von KI im Pott zu Gast. Seine Frage: Wie baut man ein Gedächtnis, das nicht nur einem selbst hilft, sondern auch dem eigenen KI-Agenten? 

Kai-Uwe und SecondJames: Ein Agent als täglicher Mitdenker 

Kai-Uwe nutzt seit einer Weile einen eigenen KI-Agenten, den er SecondJames nennt. SecondJames ist kein typischer Chatbot-Wrapper, sondern ein vollwertiger Assistent. Genau den stellte Kai-Uwe im August bei KI im Pott genauer vor.  

SecondJames supportet Kai-Uwe auf vielen Ebenen, darunter das Festhalten von Gedanken und dem Weiterdenken von Ideen, aber auch die Analyse bestimmter Themen mit Hilfe von gefundenen Blog-Artikeln und YouTube-Videos. Damit kann Kai-Uwe SecondJames das gleiche Gedächtnis verschaffen und zu jederzeit an jedem Ort auf dasselbe Wissen zugreifen.  

Wie funktioniert der Hermes Agent? 

Die technische Basis von SecondJames ist das Hermes Agent Framework, also ein Open-Source-Ansatz, der KI-Agenten eine eigene Identität und Zugriffsrechte gibt. Kai-Uwe hat SecondJames dabei bewusst mit einem eigenen Google-, GitHub- und Vercel-Account ausgestattet. 

Dadurch kann Kai-Uwe die Kontrolle darüber behalten, welche Berechtigungen der Agent hat und in welchem Bereich er mit seinem Zugriff isoliert bleiben soll. 

Das Versprechen von solchen autonomen KI-Agenten ist groß. SecondJames arbeitet asynchron und denkt weiter, selbst wenn Kai-Uwe gerade im Meeting sitzt oder das Wochenende genießt.  

Manchmal produziert SecondJames aber so viele Informationen, dass sie Kai-Uwe auch mal überrennen können. Hier muss Kai-Uwe regelmäßig nachjustieren, aber das gefundene Wissen geht nie verloren. Dennoch zeigt das, dass ein Agent immer Führung braucht, um nicht in der neuen Datenmenge unterzugehen. 

KI im Pott 

Das Highlight des Abends war für Kai-Uwe nicht der eigene Vortrag, sondern der anschließende Workshop mit anderen Leuten, die sich wirklich für das Thema interessieren. Als Mentor durfte er diesen dann auch noch unterstützen und hat direkt mitbekommen, welche unterschiedliche Use Cases die anwesenden Gäste mit so einem Agenten entwickeln würden. Solchen Input nimmt unser Team natürlich immer gerne mit nach Hause. 

„Es gibt so viele sinnvolle und auch einfach coole Anwendungsfälle, die mit dem Hermes Agent umgesetzt werden können“, so Kai-Uwe. Die wenigsten Fälle müssen dafür unbedingt technisch komplex sein. Der konkrete Fall macht den Unterschied. 

Der spannende Austausch profitierte von der tollen Umgebung: Die KS36 Kreativweide in Duisburg konnte als schöner Coworking Space auch optisch die optimale Kulisse liefern. Vielen Dank an Fabian Bos für die Organisation und Kai Lehmkühler für die Räumlichkeiten.  

Lasst uns als Pott immer weiter im Austausch bleiben! 

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